Impressionen aus den HACO-Werken


Wie alles begann

1948 erfolgte die Unternehmensgründung der Hagemeier & Co. KG durch Hermann Eduard Hagemeier. Gemeinsam mit einem Kompagnon betrieb man in Aschendorf / Ems einen Baustoffhandel.

Weiterer Unternehmensgegenstand in den Folgejahren wurde die Kiesförderung aus den firmeneigenen Kiesgruben in Wippingen / Emsland. Der sogenannte Betongrobsand fand bei allen Betonarbeiten im Hoch-, Wasser-, und Straßenbau Verwendung und wurde per Lastzüge direkt an die Baustellen im Umkreis geliefert.

Außerdem war das Unternehmen für das Gebiet von Meppen bis zu den Ostfriesischen Inseln Vertreter des damals größten Steinbruchbetriebes Europas - der Piesberger Steinindustrie. Über 50.000 to. Kohlequarzitgestein in den verschiedensten Körnungen konnten geliefert werden.

In einem angeschlossenen kleinen Betonwerk erfolgten schließlich die ersten Schritte in Richtung Produktion von Betonwaren. Unter dem Namen Durilit werden Betonprodukte wie Kanalisationsröhren, Stauschleusen, Bordsteine und Gehwegplatten für den Tief- und Strassenbau hergestellt.

Nach der Trennung von seinem Geschäftspartner und der damit verbundenen Auflösung der bisherigen Geschäftsstruktur beginnt H. E. Hagemeier 1965 mit dem Aufbau eines Betonwerkes für Pflaster- und Bordsteine in Neermoor.
Eine gute Wirtschaftsförderung der Kommune und ein Kiesvorkommen direkt vor Ort begründen die damalige Übersiedlung nach Ostfriesland.

Durch einen tragischen Verkehrsunfall verstirbt Firmengründer Hermann Eduard Hagemeier im Dezember 1966. Als Hinterbliebene steht nun die Witwe mit ihren zwei Töchtern vor der Aufgabe, das Unternehmen weiterzuführen.

Die jüngste Tochter Käthe Hagemeier übernimmt schließlich das Unternehmen.

Kurze Zeit später tritt Ingo Schmolke in das Unternehmen ein. Zunächst nur als stiller Teilhaber führt er bis zu seinem Ruhestand im Mai 2007 als Gesellschafter der Hagemeier GmbH das operative Geschäft.

In den folgenden Jahren etabliert sich die Fa. Hagemeier als Lieferant für Betonpflastersteine und Bordsteinsysteme und erhöht dabei stetig die Produktionszahlen.

1975 stoßen schließlich die Kapazitäten im Werk Neermoor an ihre Grenzen. Das Unternehmen entscheidet sich darum zum Aufbau eines modernen Betonwerkes im Industriehafen in Papenburg.

1994 wird in Papenburg eine Erweiterung des Betriebsgeländes notwendig. Gleichzeitig erfolgt eine Anpassung der Produktion an zeitgemäße und qualitätssichernde Standards.

2005 erfolgt eine Erweiterung und Sanierung des Betriebsgeländes in Neermoor.

2007 wurden Teile der Produktionsanlage im Neermoorer Werk komplett erneuert und modernisiert. Ergänzt wurde unter anderem eine EDV gesteuerte Paketierungseinheit mit automatisierten Einbindegeräten und einem damit gekoppeltem Abfahrband direkt auf den Lagerplatz.

Die Produktionsanlagen im Werk Papenburg sind 2008 modernisiert worden. Ergänzt wurde eine automatische Abfahrbühe in einer Trockenhalle. In Neermoor wurde auf ein neues Farbdosierungs-System in der Steinproduktion umgestellt.

Die Silos für Zuschlagstoffe im Werk Neermoor wurden 2011 erneuert und durch eine neue Bandwaageneinheit an die Produktion angebunden.

Zum 01.01.2012 wurde der langjährige Mitarbeiter Uwe Wiltfang zum weiteren Geschäftsführer bestellt. Im Laufe des Jahres 2012 ist eine Erweiterung der Lagerflächen in Neermoor um ca. 5.500m² abgeschlossen worden, zusätzlich ist die Produktpalette um Zierkies & Ziersplitt erweitert worden.

2016 wurde begonnen ein neues Betonsteinwerk am Standort Neermoor zu errichten, welches im Frühjahr 2017 die Produktion aufnahm. Nach neuesten Standards werden jetzt Pflastersteine in vielfältigen Formen und Farben hergestellt. Im Rahmen des Neubaus wurden die vorhandenen Lagerflächen großzügig erweitert.